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zurückAdern der Stadt zeigen sich - Eröffnung des ersten Bremer Museums für Netztechnik
Das neue Netze-Museum von swb feierte am 14. Juni 2012 seine Eröffnung. Nach viermonatiger Bauzeit wurde in einem ungenutzten Raum in der ersten Etage des alten Schalthauses-Wehrdamm der Ausstellungsraum errichtet. „Seit circa 10 Jahren wird unternehmensintern über eine zur Schaustellung der in unserem Unternehmen angesammelten Exponate nachgedacht. Jetzt haben wir einen guten Weg gefunden den Bremerinnen und Bremern unsere sonst im Verborgenen arbeitende Technik vorzustellen“, sagte Andreas Fröstl, Geschäftsführer der swb Netze GmbH & Co. KG. Die neue Anlaufstelle für Technikinteressierte befindet sich direkt zwischen dem Kraftwerk Hastedt und dem neuen Weserkraftwerk, am Hastedter Osterdeich 239. Auf etwa 200 Quadratmetern zeigt der eigens für den Betrieb des Museums gegründete Verein "Adern der Stadt e.V." das, was dem Bewohner der Stadt verborgen bleibt: Schaltanlagen, Kabel und Rohre. Aus allen vier Sparten, also Strom, Wasser, Erdgas und Fernwärme werden ausgewählte Exponate, aus verschiedenen Jahrzehnten, in Ihren jeweiligen Funktionen ausgestellt. Besonderen Raum nehmen auch Anlagenteile ein, die bei Entstörungsmaßnahmen geborgen und aufbewahrt wurden. Neben einer kurzen Beschriftung aller dargestellten Exponate können sich die Besucher mit ihrem Smartphone über QR-Codes zusätzliche Informationen anhören. Geöffnet ist das Netze-Museum zunächst mittwochs von 15.00 bis 17.00 Uhr. Schulklassen und Besuchergruppen können jedoch zusätzliche Termine mit den Vereinsmitgliedern, die durch die Ausstellung führen, absprechen. Der Eintritt ist frei!
"Der Betreiberverein zählt derzeit 33 Mitglieder und nimmt gern weitere Technikinteressierte Menschen auf", sagte Vereinsvorsitzende Rolf Hannet, der selbst Jahrzehnte lang bei swb Netze gearbeitet hat. Die aktiv mitwirkenden Vereinsmitglieder arbeiten an dem weiteren Ausbau der Ausstellung und der Archivierung und Aufarbeitung der alten Netzanlagenteile. An einem Internet-Auftritt für das Museum wird gerade gearbeitet.
Interessenten melden sich direkt bei Rolf Hannet per E-Mail unter Rolf.Hannet@t-online.de.
