Fernwärme
Energie mit Tradition und Zukunft
Die Wärme zu nutzen, die bei der Stromerzeugung entsteht, hat viele positive Aspekte. Zum einen schont diese Methode die Umwelt. Denn sie sorgt für eine bessere Ausnutzung der eingesetzten Rohstoffe und reduziert damit den Ausstoß von Schadstoffen. Zum anderen liegen die Vorteile auch auf Seiten der Nutzer. Weil Wärme zu Hause oder im Unternehmen sehr bequem und ohne großen Kapitalaufwand für das Heizen und Wasser erhitzen genutzt werden kann – ein eigener Brenner und die Beschaffung von Brennstoff sind nicht mehr nötig. Dies alles sind viele gute Gründe, warum wir unser Fernwärmenetz weiter ausbauen werden.
Vorreiter für umweltschonende Energie
Bereits 1927 wurde auf dem Gelände eines Bremer Krankenhauses ein erstes Heizkraftwerk für Wärme errichtet. Es folgte der Ausbau der Fernwärme für das komplette Bremer Stadtviertel Neue Vahr mit 30.000 Einwohnern. Und auch Daimler Benz entschloss sich Ende der siebziger Jahre beim Neubau seiner Niederlassung in Bremen für den Einsatz dieser umweltschonenden Energie. Jüngstes Beispiel dafür, dass Fern- oder auch Nahwärme ökologisch, aber auch ökonomisch eine echte Alternative ist: die neue Überseestadt. Für diverse Gebäude, die dort neu errichtet wurden, hat swb rund sieben Megawatt thermische Leistung zusätzlich im Fernwärmenetz installiert. Weitere rund zwei Megawatt sind in der Überseestadt in Planung, das Potenzial ist noch viel größer.
Funktioniert wie eine Zentralheizung
Fernwärme entsteht als Nebenprodukt bei der Stromerzeugung. Das im Kessel erhitzte Wasser, das als Dampf die Turbine antreibt, muss wieder abgekühlt werden, damit es in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden kann. Häufig erfolgt die Abkühlung über große Kühltürme oder Flüsse – die Wärme bleibt also ungenutzt. Koppelt ein Kraftwerk dagegen Wärme als Fernwärme aus, so wird das heiße Wasser noch zusätzlich genutzt, um Haushalte und Betriebe mit Heizwärme zu versorgen. Das Fernwärmenetz kann man sich wie ein großes Zentralheizungssystem vorstellen. Es verteilt die Wärme in Form von heißem Wasser über ein gut isoliertes Rohrleitungssystem an die Kunden. Dort wird die Hitze des Wassers auf den Hauskreislauf der Heizung oder der Warmwasserzubereitung übertragen. Und von dort fließt es abgekühlt wieder zum jeweiligen Kraftwerk zurück.
Wenn aus Müll Wärme wird
Neben konventionellen Kraftwerken, Heizkraftwerken und Blockheizkraftwerken setzen wir für swb Wärme auch zwei Anlagen ein, die aus Abfällen Strom und Wärme erzeugen können – was ökologisch sinnvoll ist, weil es den Verbrauch von wertvollen Ressourcen reduziert. Das Müllheizkraftwerk, MHKW, und das Mittelkalorikwerk, MKK, versorgen das swb-Fernwärmenetz mit umweltschonender Energie.
Vorreiter für umweltschonende Energie
Bereits 1927 wurde auf dem Gelände eines Bremer Krankenhauses ein erstes Heizkraftwerk für Wärme errichtet. Es folgte der Ausbau der Fernwärme für das komplette Bremer Stadtviertel Neue Vahr mit 30.000 Einwohnern. Und auch Daimler Benz entschloss sich Ende der siebziger Jahre beim Neubau seiner Niederlassung in Bremen für den Einsatz dieser umweltschonenden Energie. Jüngstes Beispiel dafür, dass Fern- oder auch Nahwärme ökologisch, aber auch ökonomisch eine echte Alternative ist: die neue Überseestadt. Für diverse Gebäude, die dort neu errichtet wurden, hat swb rund sieben Megawatt thermische Leistung zusätzlich im Fernwärmenetz installiert. Weitere rund zwei Megawatt sind in der Überseestadt in Planung, das Potenzial ist noch viel größer.
Funktioniert wie eine Zentralheizung
Fernwärme entsteht als Nebenprodukt bei der Stromerzeugung. Das im Kessel erhitzte Wasser, das als Dampf die Turbine antreibt, muss wieder abgekühlt werden, damit es in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden kann. Häufig erfolgt die Abkühlung über große Kühltürme oder Flüsse – die Wärme bleibt also ungenutzt. Koppelt ein Kraftwerk dagegen Wärme als Fernwärme aus, so wird das heiße Wasser noch zusätzlich genutzt, um Haushalte und Betriebe mit Heizwärme zu versorgen. Das Fernwärmenetz kann man sich wie ein großes Zentralheizungssystem vorstellen. Es verteilt die Wärme in Form von heißem Wasser über ein gut isoliertes Rohrleitungssystem an die Kunden. Dort wird die Hitze des Wassers auf den Hauskreislauf der Heizung oder der Warmwasserzubereitung übertragen. Und von dort fließt es abgekühlt wieder zum jeweiligen Kraftwerk zurück.
Wenn aus Müll Wärme wird
Neben konventionellen Kraftwerken, Heizkraftwerken und Blockheizkraftwerken setzen wir für swb Wärme auch zwei Anlagen ein, die aus Abfällen Strom und Wärme erzeugen können – was ökologisch sinnvoll ist, weil es den Verbrauch von wertvollen Ressourcen reduziert. Das Müllheizkraftwerk, MHKW, und das Mittelkalorikwerk, MKK, versorgen das swb-Fernwärmenetz mit umweltschonender Energie.
