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20.06.2017

Erstmals neue Gasqualität im Bremer Netz

wesernetz Bremen

 

wesernetz schaltet um auf H-Gas

Heute um 10 Uhr hat wesernetz in Bremen-Mahndorf erstmals H-Gas ins Bremer Erdgasnetz eingeleitet. Es löst das energieärmere L-Gas ab. H steht für High, L für Low Caloric Gas. An der Gasübernahmestation Uphusen legte swb-Vorstand Timo Poppe den symbolischen Schalter um. Rund 3.700 Haushalte in Mahndorf nutzen nun H-Gas. Bis voraussichtlich 2021 werden alle 170.000 Haushalte im Land Bremen abschnittweise darauf umgestellt.

„Wir sind die erste große Netzgesellschaft in Deutschland, die diesen extrem komplexen Umstellprozess durchführt“, sagt Timo Poppe, Vorstand der swb AG. „Und wir sind überzeugt, dass unsere gute Vorarbeit dabei belohnt wird und wir diese Herausforderung optimal im Sinne unserer Kunden umsetzen.“

Unterbrechungen nicht ausgeschlossen


Sobald das erste H-Gas die Haushalte in Bremen-Mahndorf erreicht, könnten einige der insgesamt 4.000 Verbrauchsgeräte in einen Störungsmodus fallen. „Bei fast 20.000 verschiedenen Baumustern und Anlagentypen kann eine Versorgungsunterbrechung in einzelnen Häusern nicht ganz ausgeschlossen werden", sagt Andreas Fröstl, Geschäftsführer von wesernetz. „Unser Entstörungsdienst überprüft dann umgehend das Gerät und passt es neu an.“ Der wesernetz-Entstörungsdienst ist kostenfrei telefonisch erreichbar unter: 0800 359-4040.

Für Sicherheit: Unterstützung der Kunden


Bereits im Mai 2015 begann wesernetz die Kommunikation zur Gasumstellung in Bremen. Für die Umstellung müssen sämtliche Gasverbrauchsgeräte in allen 170.000 Haushalten im Land Bremen von wesernetz einzeln erfasst, überprüft und technisch angepasst werden. Sicherheit ist dabei das oberste Ziel. Denn defekte Anlagen können Leib und Leben bedrohen.

Leider erhalten die Techniker von wesernetz von einzelnen Eigentümern oder Mietern keinen Zutritt zu den Häusern oder Wohnungen. Dann ist wesernetz gezwungen, sich den Zutritt mit Unterstützung eines Gerichtsvollziehers zu verschaffen. Gelingt das ebenfalls nicht, erfolgt zur Gewährleistung der technischen Sicherheit in letzter Konsequenz eine Versorgungsunterbrechung durch Leitungstrennung, die in der weiteren Folge höhere Kosten verursacht.

„Wir bitten alle Kunden, die von uns ein Anschreiben erhalten, sich Zeit für den Inhalt und die vereinbarten Termine zu nehmen“, sagt Fröstl. „So können wir die Anlagen zügig überprüfen und zusätzliche Kosten und Unannehmlichkeiten für die Kunden vermeiden.“ Ein umfangreiches Sicherheitskonzept beugt dabei Haustürkriminalität vor. Mehr dazu unter: www.gasumstellung.de

Aufwändige Umsetzung


Die Anpassung aller Verbrauchsgeräte im Land Bremen verläuft abschnittweise und soll im Jahr 2021 abgeschlossen sein. Der erste Abschnitt ist Bremen-Mahndorf. Die Kosten der Anpassung der Gasverbrauchsgeräte auf das neue H-Gas stellt wesernetz den Kunden nicht in Rechnung. Stattdessen werden die Kosten über die so genannten Netzentgelte auf alle Gaskunden in Deutschland umgelegt. Die Netzentgelte sind ein Bestandteil des von allen Gasnutzern zu zahlenden Erdgaspreises. Sollten einzelne Verbrauchsgeräte nicht technisch anpassbar sein, sind die Eigentümer verpflichtet, sie auf eigene Kosten durch anpassbare Geräte zu ersetzen. Weniger als zwei Prozent aller Verbrauchsgeräte könnten davon betroffen sein, schätzt wesernetz.

Verbrauchskosten bleiben gleich

Am Verbrauchspreis ändert sich für die Kunden allerdings nichts. Erdgas wird nach der Energiemenge abgerechnet, also nach Kilowattstunden. Und die Kilowattstunde kostet bei beiden Sorten das Gleiche.

Weitere Informationen unter: www.gasumstellung.de

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Allgemein: Warum die Gasumstellung?


Etwa ein Viertel der deutschen Haushaltskunden wird derzeit mit L-Gas aus deutschen und niederländischen Quellen versorgt. Doch die Förderung geht stetig zurück. Deshalb hat die zuständige Bundesnetzagentur die Umstellung auf H-Gas veranlasst. Es stammt überwiegend aus Norwegen und Russland. Der höhere Methananteil macht das H-Gas energiereicher. Von der Umstellung betroffen sind die Bundesländer Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt (teilweise), Rheinland-Pfalz (teilweise) und Hessen (teilweise).

Kurzportrait wesernetz (Ein Unternehmen von swb)


wesernetz ist der örtliche Netzbetreiber im Land Bremen. Das Unternehmen ist verantwortlich für die Versorgungsnetze Strom, Erdgas, Trinkwasser und Fernwärme sowie für die Erdgasnetze in Stuhr, Weyhe und der Samtgemeinde Thedinghausen. Zu den Kernaufgaben gehören der Transport, die Speicherung und die Messung von Energie und Trinkwasser. In Bremen und Bremerhaven betreibt das Unternehmen vier eigene Wasserwerke, in denen Grundwasser zu Trinkwasser aufbereitet wird.

Kontakt:

Alexander Jewtuschenko
swb AG
Unternehmenskommunikation

Schifferstraße 36-40
27568 Bremerhaven
T 0471 477-1336
F 0471 447-151336
alexander.jewtuschenko@swb-gruppe.de

Fotomaterial zu dieser Presseinformation

Bitte geben Sie bei Verwendung der Bilder den Fotografen oder, wenn kein Fotograf genannt ist, swb als Quelle an.

 

Premiere für H-Gas: swb-Vorstand Timo Poppe und wesernetz-Geschäftsführer Andreas Fröstl starten die Einleitung

Premiere für H-Gas: swb-Vorstand Timo Poppe und wesernetz-Geschäftsführer Andreas Fröstl starten die Einleitung

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Premiere für H-Gas in Bremen-Mahndorf: swb-Vorstand Timo Poppe

Premiere für H-Gas in Bremen-Mahndorf: swb-Vorstand Timo Poppe

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